Sonntag, September 23, 2018
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Die Blues & Rock Tour – Bernard Allison Group

„Live At The Jazzhaus“, ihren ersten Konzertmitschnitt seit fünf Jahren, hat die Bernard Allison Group auf ihrer Tournee Anfang 2011 im Programm. Der CD bzw. DVD (Jazzhausrecords/in-akustik, VÖ: 14.1.2011) liegt die Aufzeichnung eines Auftrittes in Freiburg vom 15.11.2010 zu Grunde. Sie bietet die beste Gelegenheit, sich einen Eindruck von den exzellenten Qualitäten der Formation zu machen, die weltweit rund 150 Shows pro Jahr absolviert.

Stilistisch servieren Bernard Allison (Gitarre, Gesang) und sein hochkarätiges Quintett eine facettenreiche Mixtur aus Blues, Soul, Funk und Rock. Diese besteht primär aus Eigenkompositionen des Afroamerikaners (momentan aus dem aktuellen Studio-Album „The Otherside“), enthält aber zusätzlich diverse Songs aus der Feder seines Vaters, des mit Preisen überhäuften Gitarristen und Sängers Luther Allison. Darüber hinaus gibt es bei den bis zu zweieinhalbstündigen Konzerten der Bernard Allison Group auch noch Klassiker von Jimi Hendrix zu hören.

„Wie der Vater so der Sohn“ – dieses Sprichwort trifft auf Bernard Allison exakt zu. Geboren am 26. November 1965 in Chicago führt Bernard das Erbe seines Vaters, der 1997 verstorbenen Blues-Legende Luther Allison, fort. Schon im Alter von zehn Jahren hatte Bernard begonnen, Gitarre zu spielen. Das erste eigene Instrument schenkte ihm das Oberhaupt der Großfamilie unter der Bedingung, Gitarrenunterricht zu nehmen. Zu den Lehrern des Teenagers zählten Johnny Winter und Stevie Ray Vaughan.

Nach dem Schulabschluss war Bernard Allison Mitglied in Koko Taylors „Blues Machine“. 1989 wurde der talentierte Sohn schließlich musikalischer Leiter der Band seines Vaters. 1990 erschien Bernard Allisons Solo-Debüt „The Next Generation“. „Ich versuche an jener Stelle anzuknüpfen, an der mein Vater aufhören musste. Aber ich kann nicht er sein, sondern nur ich“, offenbart der Künstler auf seiner Homepage. Das erforderliche handwerkliche Können besitzt er ebenso wie das interpretatorische Gefühl. Zu den wichtigsten Einflüssgrößen für sein Schaffen zählt er den Gitarristen/Vocalisten Albert King und die Soul-/Funk-Band The Isley Brothers. „Um etwas weiter zu entwickeln, müssen Risiken eingegangen werden“, weiß Bernard Allison. „Blues, das ist Emotionen vermitteln und auch Experimentieren. Auf mich bezogen heißt das: Anstatt die bekannten Schemata immer und immer wieder zu reproduzieren, gibt es bei mir neben bluesigen, auch soulige, funkige oder rockige Songs.“

Die Faszination dieser Soundvielfalt entfaltet sich vor allem auf der Bühne. Dies ist umso mehr der Fall, wenn ein derart individueller Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne von Könnern wie der Bernard Allison Group dargeboten wird. Zu ihr gehören außer dem Bandleader noch die US-Amerikaner George Moye (Bass), Erick Ballard (Schlagzeug), Saxophonist/Percussionist Jose Ned James (Prince, Tracy Chapman, Ruben Blades), Toby Lee Marshall (Keyboards) und als zweiter Gitarrist, Michael Goldschmidt aus Freiburg. Sechs erstklassige Solisten, die durch viele Auftritte zu einer Einheit verschmolzen sind, garantieren höchsten Konzertgenuss.

Dafür liefert ihre aktuelle CD/DVD „Live At The Jazzhaus“ als vierter Live-Mitschnitt nach „No Mercy“ (1996), „Kentucky Fried Blues“ (1999/2003) und „Energized“ (2006), nicht nur einen anschaulichen Beweis; sie bietet darüber hinaus zugleich Vorgeschmack und Rückblick auf emotionsgeladene Gastspiele jenseits der vielfach üblich gewordenen sterilen Show-Routine.



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13.01. Aschaffenburg, Colos-Saal 14.01. Wetzlar, Franzis 15.01. Minden, Jazzclub 16.01. Bochum, Zeche 18.01. Koblenz, Cafe Hahn 19.01. Mainz, KUZ 20.01. Kaiserslautern, Kammgarn 22.01. Bonn, Harmonie 25.01. Bremen, Meisenfrei 26.01. Hamburg, Downtown Bluesclub 27.01. Salzgitter, Kulturscheune 28.01. Isernhagen/Hannover, Bluesgarage 29.01. Berlin, Quasimodo 30.01. Rheinberg, Schwarzer Adler 01.02. Nürnberg, Hirsch 02.02. Regensburg, Alte Mälzerei 03.02. Karlsruhe, Tollhaus 05.02. Lindau, Club Vaudeville

Karten für die Shows kosten zwischen 16 und 19 Euro (zzgl. Gebühren). Sie sind im Vorverkauf erhältlich.

http://www.bernardallison.com/

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